Soziale Arbeit, Berufsbegleitendes Studium

Fakultät Soziale Arbeit
Studiengang Soziale Arbeit - berufsbegleitend
Abschluss Bachelor
Abschlussgrad Bachelor of Arts
Beginn SS
Regelstudienzeit 8 Semester
Anschlussqualifikation Soziale Arbeit (M.A.)
Soziale Arbeit (M.A.)
Kategorie Management
Soziales
Studienform Berufsbegleitendes Studium
Zulassungsbeschränkung Ja
Studiengebühren Nein
Credits 180
Akkreditiert Ja  / Urkunde
Bewerbungs-Portal hochschulstart.de

Das Studium basiert auf einer praxisnahen Ausbildung, die die Studierenden befähigt, komplexe psychosoziale und sozial-ökonomische Problemlagen von einzelnen Menschen und Gruppen innerhalb des Funktionssystems Gesellschaft wahrzu-nehmen, zu analysieren und im Rahmen exemplarischen Lernens, Handlungs- und Veränderungsansätze zu entwickeln.

Berufsfelder

Die Einsatzmöglichkeiten der Absolventinnen und Absolventen des Studiums
"Bachelor of Arts Soziale Arbeit" sind vielfältig. mehr

Sie umfassen unter anderem folgende Tätigkeitsmerkmale:
(Beispiele für Einsatzgebiete)

  • beratende: Erziehungsberatungsstellen, Schuldnerberatung
  • erzieherische: in Heimen, in Tagesstätten
  • weiterbildende: in Volkshochschulen, Jugendverbandsarbeit
  • gestalterische, kreative: in Bildungszentren, in soziokulturellen Einrichtungen
  • im Alltag begleitend und unterstützende: bei der Rehabilitation von Kranken und Behinderten, in Alteneinrichtungen, in der Straßensozialarbeit
  • planerische: in der Sozialplanung, Jugend- und Altenhilfeplanung
  • Selbstorganisation unterstützende: in der Gemeinwesenarbeit, bei der Initiierung von Selbsthilfeinitiativen, in selbstverwalteten Jugendzentren und Bürgerhäusern
  • organisatorische und verwaltende: auf Ämtern, in Verbänden, in der Verwaltung von Einrichtungen.

In den Berufsfeldern wird mit folgenden Zielgruppen gearbeitet:

  • mit Kindern: in Kinderheimen, Kindertagesstätten, Spielparks, Kinder- und Jugendfreizeitstätten, Kinderdörfern, Erziehungsberatungsstellen
  • mit Jugendlichen: in Freizeitheimen, Jugendclubs, Jugendbildungsstätten, Schulen, in der mobilen Arbeit auf der Straße, in Jugendverbänden, in der Heimerziehung, in Wohngemeinschaften, in Beratungsstellen, in Jugendstrafanstalten, in der Jugendhilfe, in der Bewährungshilfe, in heilpädagogischen Einrichtungen
  • mit Erwachsenen: im Allgemeinen Sozialdienst (Familienberatung, Sorgerechtsregelungen, finanzielle Hilfen u.a.m.), in Besonderen Sozialen Diensten (Wohnungslose/Obdachlose, Suchtkranke, Alte, Pflegekinderwesen, Behindertenhilfe usw.), in der Familienhilfe der Jugend- und Sozialämter, in Bildungseinrichtungen, in psychiatrischen Einrichtungen, Kliniken, Wohnheimen, Gefängnissen oder Einrichtungen der Wiedereingliederung, in Beratungsdiensten, in Rehabilitationseinrichtungen für Kranke oder Behinderte, in Tagesstätten für Alte und Altenheimen

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Studienziel

Das Studium vermittelt basale professionsbezogene, wissenschaftliche und kommunikative Kompetenzen für die selbständige und professionelle Ausübung beruflicher Tätigkeit in Feldern Sozialer Arbeit. Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über ein generalistisches Fähigkeitsprofil, welches sie in den Stand versetzt, in verschiedenen Feldern Sozialer Arbeit analytisch und diagnostisch Lebens- und Problem lagen von Betroffenen zu identifizieren, interdisziplinär einzuordnen und fallbezogen zu intervenieren. Das heißt fähig zu sein, Fälle und Problemlagen in ihren biografischen, juristischen und institutionellen Dimensionen adäquat zu bearbeiten und dabei ethisch begründet und getragen von hoher persönlicher Reflexionskompetenz zu handeln.

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Studienaufbau

Das Studium dauert 8 Semester. Ergänzend zur konsequent praxisorientierten Vermittlung des Lehrstoffs wird vom 1. bis 7. Semester zudem die eigene Praxis reflektiert und konzentriert an "Fällen" gearbeitet und sich mit der eigenen Organisation auseinander gesetzt.. Im 5. und 6. Semester arbeiten die Studierenden an einem Praxisforschungsprojekt.  Im 8. Semester wird die abschliessende Bachelorarbeit geschrieben.

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Ausbildung

Die Modularisierung der Lehrinhalte entspricht den Anforderungen an ein Bachelorstudium und ist eine konsequente Weiterentwicklung des bislang realisierten Ansatzes der "Lernfelder". Das Studium ist nicht durch eine Aneinanderreihung von Fächern gegliedert, sondern überwiegend durch interdisziplinäre Module, denen wichtige Beiträge aus dem Basisdisziplinen in ihrem spezifischen Zuschnitt für die Soziale Arbeit zugeordnet sind. Kern ist hierbei eine Gliederung entlang des Lebensalter:

  • Kindheit und Soziale Arbeit
  • Jugend und Soziale Arbeit
  • Erwachsene und Soziale Arbeit
  • Alter und Soziale Arbeit

Je nach Themen- bzw. Problemstellung werden psychologische, soziologische, juristische, pädagogische, methodische usw. Aspekte behandelt und von den Vertreterinnen der verschiedenen Disziplinen in den Modulen zusammengeführt. Gleiches gilt für weitere Wissensbereiche, wie z.B. die Sozialpolitik, in der rechtliche, ökonomische, gesellschaftsgeschichtliche, professionsgeschichtliche und sozial-staatsrelevante Fragen integriert werden. Im zweiten Teil des Studiums sind Fragen der Modernisierung der Gesellschaft und daraus folgende Anforderungen an die Soziale Arbeit sowie der Komplex der Sozialen Ungleichheit Ausgangspunkte von Lehre und Studium.

Eine Vielzahl von handlungsorientierten und wissenschaftlichen Methodenver-anstaltungen komplettieren das Studium. Zusätzlich sind Module mit praktischen Anteilen als so genannte Projektfelder eingeplant.

Das Studium stellt hohe Anforderungen an die Beteiligung und Selbständigkeit der Studierenden. Es bietet gerade dadurch viele Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln und neue persönliche Erfahrungshorizonte zu erschließen. Mit dem Studiengang wird den Absolventinnen die Möglichkeit eröffnet, einen Bachelor of Arts (BA) Soziale Arbeit mit staatlicher Anerkennung zu erhalten.

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Zugangsvoraussetzungen

Das Studium im berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der HS Mittweida kann aufnehmen, wer über

  • die allgemeine Hochschulreife,
  • die fachgebundene Hochschulreife (für die entsprechende Fachrichtung)
  • die Fachhochschulreife,
  • eine mindestens dreijährigen andauernden beruflichen Tätigkeit im sozialen Bereich,
  • Freistellung des Arbeitgebers für die Präsenzzeiten des Studiums,

verfügt. Daneben bestehen weitere Möglichkeiten, Zugang zu einem Hochschulstudium zu erhalten. Diese sind auf der Seite Studieren ohne Abitur dargestellt.

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Bewerbung

Bitte bewerben Sie sich online bis zum 15. Januar über dosv.hochschulstart.de. Nach der Bewerbung reichen Sie bitte bei der Hochschule Mittweida folgende Unterlagen ein:

  • Unterschriebenes Antragsformular (von hochschulstart.de generiert)
  • Kopie der Hochschulzugangsberechtigung
  • den Nachweis einer mindestens dreijährigen andauernden beruflichen Tätigkeit im sozialen Bereich
  • die Freistellung des Arbeitgebers für die Präsenzzeiten des Studiums
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Kopie des Personalausweises oder Reisepasses
  • Nachweise über alle angegebenen Vorerfahrungen

Achtung! Ihre Bewerbung ist nur gültig, wenn das unterschriebene Antragsformular im Original bis spätestens zum 15. Januar der Hochschule Mittweida vorliegt.

Semesterbeginn am 1. März

Allgemeine Anfragen richten Sie bitte an:
Hochschule Mittweida
Studienberatung
Technikumplatz 17
09648 Mittweida

Tel.:  +49 3727 58 -1309
Fax:  +49 3727 58 -1314
mail: studienberatung@hs-mittweida.de

Bewerbungen richten Sie bitte an:
Hochschule Mittweida
Studierendenservice / Bewerberservice
Technikumplatz 17
09648 Mittweida

Tel.: +49 3727 58 - 1800
Fax: +49 3727 58 - 1464
mail: studium@hs-mittweida.de

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Studienplatzvergabeordnung und Auswahlverfahren

Ordnung über die Vergabe von Studienplätzen in den Bachelorstudiengängen Soziale Arbeit mehr

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