Nacht der Wissenschaften

Ein besonderes Kältemittel

Dank der hochsommerlichen Temperaturen begeisterte besonders das Eiscafé „Macht der Wissenschaften“ im Zentrum für Medien und Soziale Arbeit die großen und kleinen Besucher. Der Stand, eine Kooperation der Fakultäten Angewandte Computer- und Biowissenschaften und Soziale Arbeit, diente als Treffpunkt für wissensdurstige und eishungrige Besucher. Professorin Iris Herrmann-Geppert faszinierte mit Waldmeister-, Himbeer- und Caféeiscreme, die mit flüssigem Stickstoff live hergestellt wurde. Als Assistenten standen ihr dabei Ehemann und Sohn zur Seite. „Eben eine richtige Familienproduktion“, scherzte die Professorin.

Professorin Iris Herrmann-Geppert und Ehemann

"Perspektiv-Wechsel"

Eine Etage darüber testeten neugierige Besucher aus, was es heißt, „alt“ zu sein. Unter dem Motto „Perspektiven-Wechsel“ simulierte die Fakultät Soziale Arbeit mit Rauschbrillen, Rollatoren und Anzügen altersbedingte Einschränkungen, um diese auch für Jüngere erlebbar zu machen.

"Abreisen, um anzukommen"

Text: Tanja Wett, Lena Gläser

Zur künstlerischen Bereicherung statteten die Studentinnen Tanja Wett und Lena Gläser die zweite Etage des Hauses 39 mit ausgewählten Fotografien von Prof. Dr. Wolfgang Scherer aus. Diese Bildergalerie wurde zur Nacht der Wissenschaften mit einer Rede durch Professor Scherer eröffnet.

Lena Gläser, Prof. Dr. phil. Wolfgang Scherer und Tanja Wett bei der Eröffnung der Bilderausstellung "Abreisen, um anzukommen" (v.l.n.r.)

Wer spielt mit uns? Apfelbaum, Wikingerschach, Fröbelturm

Auf der Außenterrasse konnten sich die Kleinen (und auch Großen) in der Treffsicherheit am Apfelbaum ausprobieren, Wikinger Schach spielen oder mit viel Geschick den Fröbelturm errichten.

Keramikwerkstatt

Wie schon in den vergangenen Jahren zog die Keramikwerkstatt die Besucher magisch an. Das Arbeiten mit dem Werkstoff Ton, ob per Hand oder an der Töpferscheibe, machte allen sichtlich Spaß. Es entstanden viele kleine Kunstwerke, auf die die Künstler noch ein Weilchen warten müssen. Im Brennofen erhalten sie nun den letzten Schliff.

„Neue Rechte“

Frau Martina Lück (Forschungsprojekt GRÜNAU BEWEGT sich) und Frau Sophie Spitzner (Treibhaus e.V. Döbeln) beide Lehrbeauftragte der Fakultät Soziale Arbeit, führten einen Workshop zu den „Neuen Rechten“ durch.

Buchvorstellung „Juden in Mittweida“

Der Autor Dr. Jürgen Nitsche stellte sein Buch „Juden in Mittweida“ vor. Die Recherchen dazu liefen über mehrere Jahre, Ende 2015 begann Jürgen Nitsche mit dem Schreiben. "Ich berichte in knapp hundert Geschichten über Mittweidaer Juden und aus der Umgebung im Zeitraum von 1870 bis 1987. Darunter sind teils jüdische Kaufleute und ausgewählte Studenten", erklärt Jürgen Nitsche. Wie beispielsweise über den ersten jüdischen Student Leonhard Welsch.

Autor Dr. Jürgen Nitsche stellte sein Buch „Juden in Mittweida“ vor

Posterpräsentation und „Zielgruppen-Arbeitsfelder-Memory“

Im 2. Stock fand eine Posterpräsentation von Projekten statt und es wurde ein "Zielgruppen-Arbeitsfelder-Memory" angeboten.