Fachtagung - Pflege und Familie an biographischen Grenzen!

Am Freitag, den 18. Oktober wurde die Fachtagung

"Zwischen Last und Sorge - Wenn alte Menschen verstummen... Pflege und Familie an biographischen Grenzen"!

von der Hochschule Mittweida, Fakultät Soziale Arbeit, SoPro e.V. und dem Ingetraud-Wilhelm-Kreis für psychohistorische Arbeit und Generationenverständigung ausgerichtet.

Insgesamt etwa 100 Teilnehmer (darunter Studierende aus Roßwein, Dresden und Leipzig, Vertreter von Senioreninitiativen, Sozialpädagogen und Psychotherapeuten sowie Fachkräfte aus der ambulanten und stationären Altenhilfe) diskutierten über Erfahrungsaufschichtungen und Erlebnisse von Kriegs- und Nachkriegskindern, die Zusammenhänge transbiographischer Weitergabe jenes Erfahrungswissens an die Folgegenerationen sowie Handlungsmöglichkeiten und Grenzen für professionelle Praxen der Gegenwart, wobei die sozialpädagogische, psychotherapeutische und pflegerische Disziplin ebenso Berücksichtigung fand, wie die Institution Familie. 

Besonders herausgestellt wurden die Notwendigkeit spezifischer Erzähl- und Trauerräume für Angehörige der Erlebnisgeneration sowie die Bedeutung geschlechtsspezifischer biographisch orientierter Arbeit. Als hilfreich erwiesen sich in zwei Arbeitsgruppen die Konzepte des heilsamen Erzählens und der Psychohygiene. Ein weiterer workshop thematisierte den Niederschlag von Krieg, Nachkrieg und früher DDR in Familiensystemen.

Als Referenten bzw. Arbeitsgruppenleiter traten auf: Anne-Ev Ustorf aus Hamburg (Autorin des Buches "Wir Kinder der Kriegskinder"), (Bild unten, zweites von links), Felicitas Weber (Bild unten, rechts), Ria Stein (Bild unten, zweites von rechts) und Sebastian Pech (Bild oben, rechts) aus Dresden (WBS Berufsfachschule für Altenpflege), Heike Lingrön aus Zwickau (Absolventin der Fakultät Soziale Arbeit Roßwein), (Bild unten,Mitte), Adrienne Höfgen aus Dresden (Leiterin eines Begegnungszentrums für Senioren), (Bild oben, zweites von rechts), Prof. Dr. Barbara Wedler aus Radebeul (Professorin der Fakultät Soziale Arbeit Roßwein), (Bild oben, links), Aline Herrmann aus Kamenz (Ergotherapeutin und freiberufliche Dozentin), (Bild oben, Mitte) sowie Prof. Dr. Christina Niedermeier aus Berlin (Dekanin der Fakultät Soziale Arbeit Roßwein), (Bild unten, links), Dr. Michel C. Hille aus Dresden (Dozent der Fakultät Soziale Arbeit), (Bild oben, zweites von links).

Die Arbeit in den Workshops (Bilder unten)

Die musikalische Begleitung übernahm Christoph Uschner aus Dresden (Cello-Momente).
Studentisch unterstützt wurde die Tagung von Susann Petzold (im Bild links) und Melanie Gretschel (im Bild rechts).

Dr. Michel C. Hille