Wir verwenden Cookies, um unsere Website zu analysieren und zu verbessern. Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr Informationen dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Crossing Borders

English Version

Crossing Borders ist ein multinationales Projekt, das sich thematisch hauptsächlich mit Menschenrechten, Partizipation, Inklusion, sozialer Gerechtigkeit und Citizenship / Staatsbürgerschaft beschäftigt. Das Projekt richtet sich an Studierende aus den Bereichen Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege und stellt an der Hochschule Mittweida im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit eine der Wahloptionen im Projektmodul dar. Dabei arbeiten die Studierenden aus den beteiligten Ländern über Grenzen hinweg in gemischten Gruppen an je einem im Vorfeld festgelegten Fokusthema. Die thematisch festgelegten Arbeitsgruppen werden jeweils von Professor*innen aus den beteiligten Ländern betreut. Der Ablauf des Projekts ist in einem detaillierten Syllabus (Lehrplan) erfasst, welcher die Arbeitsweise und -schritte ausführlich erläutert. Die gemeinsame Arbeitssprache im Projekt ist Englisch.

Gruppenfoto

Initiiert wurde das Projekt 2001/2002 von den Fakultäten Social Work/ Social Care an den Hochschulen Inholland Hogeschool in Alkmaar/ Niederlande, Hochschule Mittweida sowie die Høgskolen på Vestlandet in Bergen / Norwegen. Studierende der University of Maine, USA kamen 2013/2014 dazu. Im akademischen Jahr 2019/2020 wird der Kreis der Teilnehmenden um die University of Bristol, England sowie das Odisee University College Brüssel, Belgien erweitert.

Crossing Borders 2016 in den Sand geschrieben

Das Projekt an sich ist zweiteilig aufgebaut und läuft an der Hochschule Mittweida über zwei Semester. Zu Beginn ordnen sich die Studierenden einer der vorgegebenen thematischen Arbeitsgruppen zu, wobei jedes beteiligte Land in jeder Gruppe zu vertreten ist. Während des Wintersemesters bearbeiten die Studierenden neben den allgemeinen Grundlagen zu den Dachthemen (Menschenrechte, Partizipation, Inklusion, soziale Gerechtigkeit und Citizenship / Staatsbürgerschaft) Crossing Borders, ihr jeweiliges Fokusthema in den internationalen Arbeitsgruppen. Ziel ist es dabei, ein gemeinsames Paper zu schreiben, in dem neben der Fachliteratur auch die Situation in den jeweiligen beteiligten Ländern der Teilnehmenden dargestellt und durch eine jeweils kontextbezogene empirische Erhebung untermauert wird.

In dieser Zeit kommunizieren die einzelnen thematisch zugeordneten Arbeitsgruppen unter anderem durch wöchentliche Videokonferenzen. Dabei wird gemeinsam eine Forschungsfrage entwickelt, Aufgaben verteilt, inhaltlich kontextbezogen diskutiert sowie sich gegenseitig über den jeweiligen Fortschritt berichtet. 

Der Höhepunkt der internationalen Zusammenarbeit ist dann die sogenannte Intensive Week (Ende November- Anfang Dezember), welche derzeit in den Niederlanden stattfindet. Dort treffen alle Studierenden an der Inholland Hochschule erstmals persönlich aufeinander. Die Studierenden wohnen und arbeiten in dieser Woche zusammen. Das Ziel der Intensive Week ist es sowohl dem gemeinsamen Paper den letzten Schliff zu geben, als auch den anderen Teilnehmenden die eigenen Ergebnisse vorzustellen und nicht zuletzt auch durch verschiedene Unternehmungen Land und Leute besser kennenzulernen.

Gruppe von Personen die sich unterhalten

Finanzielle Unterstützung für die Studienreise ist für die Studierenden durch das lokale Auslandsamt in Form eines Stipendiums möglich (und deckt die entstehenden Kosten in der Regel.)

Der zweite Teil des Projekts im Sommersemester ist dann geprägt durch weitere fachbezogene thematische Auseinandersetzung an der Hochschule in Mittweida, die gemeinsame Auswertung des Projekts sowie einem persönlichen Reflexionsbericht der Studierenden.

Das multinationale Projekt Crossing Borders öffnet darüber hinaus die Perspektive eines Auslandssemesters bzw. Auslandspraktikums in Verbindung mit einem der beteiligten Kooperationsländer.

Themen für das WiSe 2020/21 und SoSe 2021

  • Group 1: Resilience
    Direction:
    Lori Schnieders & Joost Weling

  • Group 2: Vulnerable elderly people
    Direction:
    Gina Ellis & Polly Wilson

  • Group 3: Disability and inclusion
    Direction:
    Knut Simonson & Hege Aarlie

  • Group 4: Hidden homelessness, possibly in the case of youth and young adults
    Direction:
    Kaat van Acker & Mieke Schrooten

  • Group 5: Racism and discrimination
    Direction:
    Asiye Kaya & Uriah Anderson

  • Group 6: Preventive youth care
    Direction:
    Hans-Jan Kuipers &Simone Peper

Themen für das WiSe 2019/20 und SoSe 2020

Group Direction
1: PTSD and resilience in the case of veterans or children Lori Schnieders and Uriah Anderson
2: disability and inclusion Hege Aarlie and Knut Simonson
3: vulnerable elderly people
Olbjørg Skutle and (Polly Wilson)
4: racism and discrimination Asiye Kaya
5: hidden homelessness Mieke Schrooten
6: child protection services Simone Peper
7: families and young children at risk Hans-Jan Kuipers