Forschungsberichte

Nr. 14, März 2018

Tobias Burdukat

Dorf der Jugend, Offene Kinder- und Jugendarbeit im ländlichen Raum

Die vorliegende Schrift enthält zwei Teile, zum einen die Basiskonzeption, zum anderen die Fachkraftkonzeption, die jeweils bestimmten Entwicklungen im Projekt Rechnung tragen. Sie an dieser Stelle zu veröffentlichen, trägt nicht nur der Nachfrage nach Projektinformationen Rechnung, sondern markiert einen kritischen und spannenden Prozess der theoretischen und praktischen Auseinandersetzung, die Tobias Burdukat in den vergangenen Jahren führte – in einigen Schritten gemeinsam mit der Hochschule Mittweida. So finden sich in den beiden Konzepten vielerorts fachliche Positionierungen, die die Debatten um die Perspektive von Jugendarbeit, um das Politische im Gemeinwesen und um Gestaltungsräume auf dem Land/der Kleinstadt in jeder Hinsicht befördern und befruchten können. mehr

Nr. 13, September 2017

Prof. Dr. Isolde Heintze (Projektleitung)
Prof. Dr. Stephan Beetz
Tabea Esche, MA
Sarah Anna Rodriguez Abello, BA

Entwicklung von Handlungsstrategien- und perspektiven von Flüchtlingen in Sachsen

Welche Vorstellungen haben von Flucht betroffene Menschen von einem Leben in Deutschland? Welche Handlungsstrategien und biografische Perspektiven entwickeln geflüchtete Menschen im Landkreis Mittelsachsen und der Stadt Chemnitz? Wie gestaltet sich ihr Alltag? Was haben sie für Wünsche und Vorstellungen für ihre persönliche Zukunft in Deutschland? In welchen Bereichen haben geflüchtete Menschen das Gefühl ihre Zukunft mitgestalten zu können? Und was empfinden sie als hinderlich, um hier „anzukommen“? mehr

Nr. 12, Juli 2016

Johannes Parting

Die Bedeutung der Körpersprache in der Beratung im Kontext
der Sozialen Arbeit

Diese Bachelorarbeit befasst sich mit Körpersprache bezogen auf die Beratung. Dabei sollen Erkenntnisse vorgestellt werden, die in einer Beratung hilfreich seien könnten. Außerdem soll aufgezeigt werden, worauf geachtet werden sollte, um körpersprachliche Signale korrekt zu deuten. Diese hier vorliegende Bachelorarbeit ist eine reine Literaturarbeit und wurde größtenteils mittels Fachliteratur angefertigt mehr

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Nr. 11, März 2016

Detlef Wannhoff

Bio-psycho-soziale Belastungen durch Ehescheidungen bei Menschen, die verbindlich in religiös determinierten Gruppen leben

„Was Gott zusammenfügt, soll der Mensch nicht scheiden!“

Vor Ehescheidungen sind auch Menschen im religiösen Raum nicht gefeit. Doch welche Antworten geben diese Gruppen, wie stehen sie in schwieriger Zeit zusammen? Die Bachelorarbeit befasst sich ausgehend von Literaturrecherche mit der Untersuchung der These höherer Belastungen durch Ehescheidungen bei Menschen, die verbindlich in religiös determinierten Gruppen leben und sich deren moralische Regeln aneignen. Damit geht eine Beeinträchtigung der Teilhabe am sozialen Leben einher. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt dabei auf Literaturstudien, teilweise über die Notwendigkeit für diese Arbeit hinaus, Dadurch werden vorhandene Problemstellungen ermittelt und Lösungsmöglichkeiten gefunden. Zu diesem Zweck wurden Betroffeneninterviews durchgeführt. Sie untermauern aus ungesättigtem Setting heraus die erarbeitete These als immanent. Des Weiteren verdeutlichen, differenzieren und erweitern sie Fragestellungen und Probleme aus der wissenschaftlichen Literatur. Die Arbeit weist nach, dass besonders Menschen mit synthetisch-konservativer Glaubensausübung unter besonderen Belastungen leiden und belegt das sich daraus resultierende Hilfebedürfnis. Empirisch wird aus soziowissenschaftliche Daten anerkannter Längs/Querschnittsstudien deutlich, dass mit ihnen quantitativ keine Erkenntnisse in der Forschungsfrage gewonnen werden können. Daher werden Anregungen für weiterführende empirische Forschung gegeben. mehr

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Nr. 10, März 2016

Felicitas Munser

Die veränderte Lebenssituation in der frühen Phase einer Demenz

In der Bachelorarbeit wird die veränderte Lebenssituation für Menschen mit Demenz in der frühen Phase dargestellt. Ergebnisse einer intensiven Literaturrecherche geben dabei einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand und zeigen Zugangsmöglichkeiten zur Lebenswelt der Betroffenen. Die adäquate Gestaltung von Unterstützungsangeboten wird anhand von drei Konzeptionen vorgestellt, welche mit unterschiedlichen Schwerpunkten auf die Bedürfnisse der Zielgruppe eingehen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in der Durchführung und Reflexion eines Praxisprojektes erprobt und weiterentwickelt. mehr

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Nr. 9, Dezember 2015

Stephan Beetz
unter Mitarbeit von Anna Clara Gasch und Alexander Voigt

Über die Dörfer - Gemeindeuntersuchungen in Finneland (Sachsen-Anhalt) und Ralbitz-Rosenthal (Sachsen)

Bericht 02 im Teilprojekt der Verbundforschung ‚Ländliche Lebensverhältnisse im Wandel 1952, 1972, 1993 und 2012‘

Im Zusammenhang mit dem bundesweiten Forschungsprojekt „Ländliche Lebensverhältnisse im Wandel“ (2012 bis 2014 unter Leitung des Thünen-Institutes in Braunschweig) entstanden detaillierte Gemeindeuntersuchungen. Das Forschungsteam der Hochschule Mittweida untersuchte die beiden Landgemeinden Finneland (in Sachsen-Anhalt) und Ralbitz-Rosenthal (in Sachsen). Die Ergebnisse, die exemplarisch für den Wandel von Lebensbedingungen in ländlichen Räumen Ostdeutschlands stehen, werden in diesem Forschungsbericht dokumentiert. mehr

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Nr. 8, Dezember 2013

Stephan Beetz
unter Mitarbeit von Annegret Saal

Empowerment für Lebensqualität
im Alter

Eine Untersuchung zur Teilhabe im Wohnumfeld in sächsischen Wohnungsgenossenschaften

Das Projekt „Empowerment für Lebensqualität im Alter“ ELA wurde über zweieinhalb Jahre von BMWF im Rahmen der SILQUA-Förderlinie gefördert. Damit war es möglich, sich einem Thema zuzuwenden, das zwar in der Öffentlichkeit sehr präsent ist, das aber im Konkreten eines deutlich differenzierten und ausgesprochen sensiblen Zuganges bedarf. Zwar sind die Begriffe Alter(n) und Engagement älterer Menschen allgegenwärtig, aber dies täuscht oft darüber hinweg, dass in den Familien, Freundeskreisen, Nachbarschaften und Quartieren darüber ein weiterer Gesprächs- und Verhandlungsbedarf besteht. In dieser Hinsicht wissen zwar die meisten forschend und politisch Tätigen, dass das Wohnumfeld für das Altwerden eine entscheidende Rolle spielt, aber die Ansätze, wie dies vor Ort konkret umgesetzt werden kann, unterscheiden sich erheblich. Eine wichtige Frage ist dabei die der Teilhabe und Partizipation der Älteren. Hierzu ist der rege Austausch innerhalb der ‚sozialräumlichen‘ SILQUA-Projekte hervorzuheben. mehr

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Nr. 7, November 2013

Birgit Wolter

Engagement älterer Menschen für das (eigene) Wohnumfeld.
Beispiele aus der Praxis.

Bericht der Recherche im Rahmen des Projektes: „Empowerment für Lebensqualität im Alter (ELA)“

Einen wichtigen Baustein des Projektes „Empowerment für Lebensqualität im Alter“ (ELA) stellt der vorliegende Teilbericht dar. Währenddessen die Hauptuntersuchung in sächsischen Wohnungsgenossenschaften durchgeführt wurde und im ForschungsBericht Nr. 8 dokumentiert wird, wurde durch Dr. Birgit Wolter eine Referenzstudie bei Wohnungsunternehmen in Berlin durchgeführt. Diese Studie trägt einerseits einen besonderen Charakter, weil sie die Engagementmotive und -verläufe einzelner Akteure in den Vordergrund stellt, anderseits hilft sie, die in den sächsischen Wohnungsgenossenschaften gewonnenen Ergebnisse zu auf eine breitere empirische Basis zu stellen. Nach einführenden Aussagen über zivilgesellschaftliches Engagement älterer Menschen wird mit Hilfe der hier dargestellten Interviews das bisherige Wissen zu förderlichen und hinderlichen Faktoren des Engagements im Handlungsfeld Wohnumfeld vertieft und ergänzt. mehr

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Nr. 6, September 2012

Simona Hansen, Markus Lohse

Supervision Plus
Professionelle Beratung als interaktive Generierung von Wissen
Masterarbeit

Beginnend mit der Betrachtung der bereits bestehenden Praxis des Lernens durch Supervision in den Niederlanden, schließen sich Kernaspekte zur Relevanz für die deutsche Supervisionstheorie an. Diese Impulse werden für eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Thematik des Wissens und weiteren Verbindungen zur Supervision genutzt. Der Einbezug der zeitdiagnostischen Bedeutung im gesellschaftlichen Zusammenhang, stellt die Möglichkeit und Notwendigkeit des Lebenslangen Lernens für Erwachsene und den damit verbundenen selbstgesteuerten Lernformen heraus. Mit Einnahme der Wissensperspektive verschränkt sich im Supervisionssetting professionelle Beratung mit selbstgesteuertem Lernen. mehr

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Nr. 5, April 2012

Stephan Beetz (Hrsg.)
unter Mitarbeit von Marcus Rößner

Nachbarschaften in Roßwein

Die vorliegende Arbeit ist im Rahmen des Seminars Sozialraumorientierung des Bachelorstudienganges Soziale Arbeit im Sommersemester 2011 entstanden. Sie setzt sich bewusst mit Roßwein als Standort der Fakultät Soziale Arbeit auseinander, weil viele Studierende nur den Hochschulcampus, nicht aber die Stadt Roßwein kennen. Die Arbeit gibt in erster Linie den Status quo heutiger Nachbarschaftsbeziehungen wieder. Sie reflektiert aber ebenfalls die wahrgenommen Veränderungen und Entwicklungen, vor deren Hintergrund sich die gegenwärtigen Einschätzungen behaupten müssen. Die Portraits der untersuchten Nachbarschaften sollen die Vielfalt nachbarschaftlicher Beziehungen darstellen. Dies im Blick werden einzelne Themen von Nachbarschaft und Nachbarschafthilfe ausführlicher behandelt. Die Arbeit versucht abschließend einen Ausblick zu geben, der den Stellenwert von Nachbarschaften in einer Kleinstadt wie Roßwein thematisiert. mehr

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Nr. 4, Juni 2011

Martina Lück

Forschungsbericht Chancen und Hindernisse von Community Organizing für Prozessbeteiligte in Deutschland

Die Bachelorarbeit befasst sich mit dem Community Organizing Prozess. Dieser wird unter Zuhilfenahme der Erfahrungen eines Community Organizing Projektes in Deutschland untersucht, sowie dessen Auswirkungen auf die Prozessbeteiligten. Den Schwerpunkt der Arbeit bilden leitfadengestützte Interviews, welche die Chancen und Hindernisse des Community Organizing Prozesses aus Sicht der Beteiligten verdeutlichen sollen. mehr

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Nr. 3, Juni 2011

Jörg Uhlig

Forschungsbericht
Zur Unsicherheit kommunaler Förderung und deren Auswirkung auf die Arbeitszufriedenheit von Mitarbeiter_innen freier Träger in der Offenen Jugendarbeit

Das übergeordnete Thema dieser Masterarbeit ist die kommunale Förderung Offener Kinder- und Jugendarbeit und deren Auswirkung auf die Arbeitszufriedenheit von Mitarbeiter_innen in diesem Arbeitsfeld. Es wird die aktuelle Lage der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Deutschland beschrieben und die Unsicherheit kommunaler Förderung belegt. Ausführungen zur Jugendarbeitsforschung, zu den Mitarbeiter_innen im Arbeitsfeld, zu Erklärungsansätzen der Arbeitszufriedenheit sowie die anschließende Beschreibung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Chemnitz leiten zu einer exemplarischen Untersuchung über, welche die Auswirkungen der kommunalen Förderung auf die Arbeitszufriedenheit von Mitarbeiter_innen freier Träger in Angeboten nach § 11 KJHG in Chemnitz/Sachsen untersucht. mehr

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Nr. 2, Februar 2011

Stephan Beetz (Herausgeber)

unter Mitarbeit von Sarah Rodriguez Abello und Paul-Christian List

Forschungsbericht Jugend und Partizipation.

Ergebnisse eines studentischen Forschungsprojektes im großstädtischen und ländlichen Raum

Studierende der Hochschule Mittweida (FH), Fakultät Soziale Arbeit, führten unter Anleitung von Prof. Dr. phil. Stephan Beetz Untersuchungen auf dem Gebiet „Jugend und Partizipation“ durch. Der Fokus der Untersuchung lag auf dem Vergleich des Partizipationsverhaltens von Jugendlichen im ländlichen Raum (Roßwein) und Jugendlichen im städtischen Raum (Chemnitzer Reitbahnviertel) sowie der Auswertung einer aktivierenden Befragung im Reitbahnviertel.
Hierzu wurden nicht nur Jugendliche im Setting der Gruppendiskussion befragt, sondern ebenso die Akteure aus Politik und Jugendarbeit. Hierbei ging es um das Verständnis von Partizipation und der damit verbundenen Umsetzung der Jugendarbeit.

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Presseartikel

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Nr. 1, Dezember 2010

Stephan Beetz (Herausgeber)

unter Mitarbeit von Sarah Rodriguez Abello und Paul-Christian List

Abschlussbericht

Aktivierende Befragung Reitbahnviertel Chemnitz

Im Rahmen des Seminares ‚Sozialraumorientierung in der Sozialen Arbeit‘ führten Studierende der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Mittweida/Roßwein im Mai 2010 eine Aktivierende Befragung im Chemnitzer Stadtteil Reitbahnviertel durch. Das Reitbahnviertel war 2007 in das EFRE-Programm Förderung Nachhaltiger Stadtentwicklung aufgenommen wurden, weil es in seiner Entwicklung als zentrumsnaher Wohn- und Geschäftsstandort gestärkt werden soll. In diesem Zusammenhang waren bereits Befragungen und Einwohnerforen durchgeführt worden. Die nun erhobene Untersuchung setzte einen spezifischen Fokus auf die Beteiligung der Bewohner an dem Stadtentwicklungsprozess. mehr

Internetveröffentlichungen

Örtliche Ausführungsbestimmungen zu ALG II in Sachsen - Mietobergrenzen 2006

Das Projekt „Umsetzung von Hartz IV und die Armutsfolgen in Sachsen" am Fachbereich Soziale Arbeit der Hochschule Mittweida befasst sich u.a. auch mit den örtlichen Auswirkungen hinsichtlich der „Kosten der Unterkunft".

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Armut durch Arbeitslosigkeit in Sachsen - März 2005

Wir verfügen jetzt über genauere Informationen zum Umfang der Armut, wie sie nach der Inkraftsetzung des Sozialgesetzbuches II der Bevölkerung zugemutet wird.

Prof. Wolfgang Scherer erarbeitete auf Basis der statistischen Daten der Bundesagentur für Arbeit sowie weiterer Quellen eine Übersicht, in welchem Maße die einzelnen Landkreise in Sachsen von Armut betroffen sind. 

Die Studie mit dem Titel "Armut durch Arbeitslosigkeit in Sachsen" finden Sie hier.

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Zur Situation der Supervision in den Neuen Bundesländern - September 2000

 

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Supervisionsdichte
Supervisionsdichte nach Bundesländern

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